

In professionellen Überwachungsumgebungen besteht die Herausforderung nicht nur darin, mehrere Systeme mit einem Display zu verbinden – sondern darin, wie diese Systeme in Echtzeit betrachtet und interpretiert werden.
Operatoren in Leitstellen, Industrieumgebungen und Sicherheitszentralen müssen häufig mehrere unabhängige Eingänge gleichzeitig überwachen. Herkömmliche Ansätze, wie das Umschalten zwischen Eingängen oder das Verteilen der Systeme auf mehrere Bildschirme, können Arbeitsabläufe unterbrechen und die Gesamteffizienz verringern.
Ein Picture-by-Picture-Display, auch PBP-Display genannt, hilft, diese Herausforderung zu lösen, indem es mehrere unabhängige Quellen auf einem Bildschirm anzeigt. Für Leitstellen, Industrieanlagen, Überwachungszentren, Transportbetriebe, maritime Systeme und Kommandozentralen bieten PBP-Displays eine stabilere und effizientere Möglichkeit, Informationen aus mehreren Quellen zu verwalten.
Entdecken Sie das AG Neovo PBP-Display ↗
Picture-by-Picture (PBP) ist ein Anzeigemodus, der einen einzelnen Bildschirm in mehrere Bereiche unterteilt, sodass Videofeeds von separaten Eingangsquellen nebeneinander angezeigt werden können.
Im Gegensatz zu softwarebasierten Split-Screen-Lösungen verwendet ein professionelles PBP-Display eine interne Hardware-Verarbeitung, um mehrere Signale direkt zu verarbeiten. Jeder Eingang wird unabhängig dargestellt, wobei die ursprüngliche Auflösung und das Seitenverhältnis erhalten bleiben.
Dadurch können mehrere Systeme – wie Arbeitsstationen, Steuerungsoberflächen oder Videofeeds – gleichzeitig angezeigt werden, ohne dass ein manuelles Umschalten erforderlich ist.
PBP ist ideal, wenn Bediener eine gleichmäßige Sichtbarkeit über mehrere Quellen hinweg benötigen. Ein Quad-View-Layout kann beispielsweise vier Eingänge gleichzeitig anzeigen. Währenddessen
PIP, oder Picture-in-Picture, platziert eine kleinere, sekundäre Quelle über einem Hauptbild. Dies ist nützlich, wenn ein Feed Priorität hat und ein anderer nur gelegentlich zur Referenz benötigt wird. Professionelle Displays unterstützen in der Regel sowohl Picture-by-Picture (PBP) als auch Picture-in-Picture (PIP) Modi, die jeweils unterschiedlichen betrieblichen Anforderungen dienen.

PBP teilt den Bildschirm in gleich große oder strukturierte Abschnitte, wobei jeder Abschnitt einer separaten Eingabe zugeordnet ist.
Dieses Layout wird häufig verwendet, wenn:
Für Arbeitsabläufe, die eine kontinuierliche Überwachung mehrerer unabhängiger Systeme erfordern, werden PBP-Anzeigen in der Regel bevorzugt, da sie für jede Eingabe eine gleichmäßige Sichtbarkeit bieten, ohne dass zwischen den Quellen umgeschaltet werden muss.
PIP legt ein kleineres Fenster über ein Hauptbild.
Dieser Ansatz ist nützlich, wenn:
In professionellen Überwachungsumgebungen wird PBP im Allgemeinen bevorzugt, wenn eine kontinuierliche Sichtbarkeit über mehrere Systeme hinweg erforderlich ist.
Die Art und Weise, wie Informationen auf dem Bildschirm präsentiert werden, beeinflusst direkt, wie Bediener mit den Systemen interagieren.
Wenn mehrere Eingänge gleichzeitig in einem strukturierten Layout angezeigt werden, können Bediener:
Im Gegensatz dazu erfordern Arbeitsabläufe, die auf das Umschalten zwischen Eingaben angewiesen sind, dass Bediener wiederholt den Fokus wechseln, was die Wahrscheinlichkeit von Verzögerungen oder übersehenen Informationen erhöht.
PBP-Displays reduzieren diese Reibung, indem sie mehrere Systeme in einem stabilen, vorhersehbaren Layout präsentieren – so können sich Bediener auf die Interpretation statt auf die Navigation konzentrieren.
Eine häufige Frustration beim Wechsel von mehreren Monitoren zu einem einzelnen PBP-Monitor ist die Bildverzerrung. Dieses Problem ist besonders auffällig bei Consumer-Ultrawide-Monitoren, die nicht für professionelles Multi-Source-Monitoring ausgelegt sind.
Wenn ein traditionelles 16:9-Signal auf einem Bildschirm aufgeteilt wird, der nur ein einfaches Side-by-Side-Layout unterstützt, kann jedes Fenster eine schmale, vertikale Form mit einem ungewöhnlichen Seitenverhältnis annehmen. Dies führt zu zwei häufigen Problemen.
Professionelle PBP-Displays wie die AG Neovo QX Serie vermeiden dieses Problem, indem sie Quad-View-Layouts und flexible Seitenverhältnis-Kontrolle unterstützen. Zum Beispiel kann ein 4K-Display, das in vier gleiche Bereiche unterteilt ist, für jede Eingabe das korrekte 16:9-Verhältnis beibehalten, sodass mehrere Quellen klar angezeigt werden können, ohne Verzerrung oder verschwendeten Platz. Dies stellt sicher, dass kritische Informationen genau und leicht lesbar bleiben. Für Umgebungen, die korrekte Seitenverhältnisse, Quad-View-Layouts und direkte Multi-Source-Eingaben erfordern, bieten 4 HDMI Multi-Input-Displays eine effizientere Alternative zu herkömmlichen Monitoren.
Ein weiterer wichtiger Unterschied zwischen Consumer-Monitoren und professionellen PBP-Displays ist die Art der Signalverarbeitung.
Einige Multi-Window-Monitore verlassen sich auf Software-Tools, um Fenster auf dem Bildschirm anzuordnen. Diese Werkzeuge funktionieren in der Regel nur innerhalb eines einzelnen Betriebssystems und organisieren Anwendungen von einem Computer. Das stellt eine Einschränkung in professionellen Umgebungen dar, in denen jedes Signal von einem anderen physischen Gerät stammt, wie z. B. einer Workstation, einem IPC oder einem eigenständigen NVR.
Professionelle PBP-Displays verwenden einen integrierten Hardware-Controller, um Signale direkt im Display zu verarbeiten. Der On-Screen-Display-(OSD)-Prozessor empfängt Videosignale von HDMI-, DisplayPort- oder anderen Eingangsports und kombiniert sie intern. Da die Verarbeitung im Display selbst erfolgt, können mehrere unabhängige Geräte gleichzeitig angezeigt werden, ohne dass ein angeschlossenes System zusätzlich belastet wird.
Dieses hardwarebasierte Design bietet höhere Stabilität, geringere Latenz und eine gleichbleibende Leistung – unerlässlich für industrielle Steuerungen, Überwachungsmonitoring und Navigationssysteme, bei denen Zuverlässigkeit entscheidend ist.
Darüber hinaus ermöglicht die Hardware-Verarbeitung, dass verschiedene Betriebssysteme und Geräte gleichzeitig angeschlossen werden können. Egal, ob die Eingänge von Windows-Workstations, Linux-basierten IPCs oder dedizierten Recordern stammen – das Display übernimmt die Integration, ohne zusätzliche Software zu benötigen.
Sehen Sie, wie integrierte Displays hardwarebasierte Multiview-Verarbeitung, mehrere native Eingänge und eine vereinfachte Bereitstellung in einer professionellen Lösung vereinen.
In vielen professionellen Anwendungen reichen zwei Eingangsquellen nicht aus. Bediener müssen oft mehrere Systeme gleichzeitig überwachen, von denen jedes unterschiedliche Informationen bereitstellt.
Industrielle Automatisierung: Ein einziges Display muss möglicherweise eine SCADA-Oberfläche, ein Echtzeit-Sensordaten-Panel, einen CCTV-Feed der Produktionslinie und die Ausgabe einer Diagnose-Workstation gleichzeitig anzeigen.
Überwachung & Sicherheit: Bediener müssen Live-Kamera-Streams, Wiedergabefenster, Alarm-Dashboards und Netzwerkstatus-Panels anzeigen. Die Verwendung eines 4-Eingang-PBP-Displays ermöglicht es ihnen, auf Vorfälle zu reagieren, ohne durch dicke Bildschirmränder bei Multi-Monitor-Setups abgelenkt zu werden.
Schifffahrt & Transport: Navigatoren müssen GPS-Navigation, Radar (AIS)-Feeds, Motortelemetrie und Kommunikationssoftware im Blick behalten. Ein professionelles PBP-Display sorgt für vollständige Situationsübersicht, ohne dass der Navigator den Blick von den Hauptsteuerungen abwenden muss.
Professionelle PBP-Displays, die drei oder vier native Eingänge unterstützen, machen dies auf einem einzigen Bildschirm möglich. Dadurch wird der Bedarf an mehreren Monitoren reduziert, die Installation vereinfacht und die Effizienz des Arbeitsplatzes verbessert.
Viele professionelle Modelle bieten zudem voreingestellte Layout-Optionen, sodass Bediener je nach Aufgabe schnell zwischen Vollbild-, Dual- oder Quad-Ansicht wechseln können. Bereit, externe Umschalter zu reduzieren, die Installation zu vereinfachen und bis zu vier Quellen auf einem Bildschirm zu überwachen? Entdecken Sie unsere professionellen 4 HDMI Multi-Input-Displays oder kontaktieren Sie uns für Projektempfehlungen.
Wenn professionelle Anwendungen mehr als zwei Eingangsquellen erfordern, stoßen Standardmonitore schnell an ihre Grenzen. Externe Umschalter, zusätzliche Displays oder Software-Workarounds erhöhen die Systemkomplexität und verringern die Zuverlässigkeit.
Durch die Wahl eines professionellen PbP-Displays mit hardwarebasierter Signalverarbeitung und mehreren nativen Eingängen können Systemintegratoren den Hardwarebedarf drastisch reduzieren, unerwartete Ausfallzeiten minimieren und ihre langfristige Infrastrukturinvestition maximieren.